Verleihung der Zertifikat

Am Donnerstag, den 5. Juni, fand im Festsaal des Instituts Dertosa die feierliche Verleihung der Erasmus+-Zertifikate statt, bei der die Schüler geehrt wurden, die an den verschiedenen vom Zentrum organisierten Mobilitätsprogrammen im Laufe des Schuljahres teilgenommen hatten. Insgesamt wurden sieben Austauschprogramme durchgeführt: zwei mit Deutschland, zwei mit Frankreich, eines mit Tschechien, eines mit Portugal und eine Aufnahme mit Italien. Diese wertvollen Erfahrungen ermöglichten es den Schülern, ihre schulischen und persönlichen Horizonte zu erweitern, Kontakte zu Mitschülern aus anderen Ländern zu knüpfen und verschiedene Kulturen zu entdecken, wodurch ihre globale Bildung bereichert wurde.

Neben der Anerkennung der Erasmus+-Teilnehmer wurden auch die eTwinning-Zertifikate für zwei Kooperationsprojekte verliehen, die dieses Jahr am Institut durchgeführt wurden. Das Projekt Writing is Fun umfasste Schüler der zweiten Klasse der Abiturstufe E und Partner aus Madeira, Deutschland und Italien, mit dem Ziel, die Kreativität und sprachlichen Fähigkeiten in Englisch zu fördern. Das Projekt Schreiben macht Spaß konzentrierte sich auf das Erlernen der deutschen Sprache und hatte Partnerschulen in den Niederlanden und Polen.

Die Veranstaltung wurde von den Schülern Isaac Artells und Carla López moderiert, die mit Engagement und Professionalität durch die Zeremonie führten. Zum Abschluss der Feier trug die Schülerin Vera Checa ein bewegendes Gedicht zu Ehren Europas vor, das die Werte der Vielfalt und Einheit hervorhob. Ihre Lesung wurde von einer musikalischen Darbietung begleitet, bei der Martina Pedrola auf der Querflöte und Marc Sánchez Camacho auf der Klarinette spielten, was der Zeremonie eine feierliche und inspirierende Note verlieh.

Zweiter Briefaustausch mit der Were-Schule in den Niederlanden

Der zweite Briefaustausch zwischen unserer Schule und der Were-Schule in den Niederlanden hat erfolgreich stattgefunden. Dieses Projekt stellt eine wertvolle Gelegenheit dar, Informationen auszutauschen und die Beziehungen zwischen den Schülerinnen und Schülern zu vertiefen.

Durch den Briefaustausch haben die Jugendlichen die Möglichkeit, mehr über die Kultur und den Alltag ihrer Altersgenossen in einem anderen Land zu erfahren. Gleichzeitig wird das Verständnis für verschiedene Perspektiven gefördert und die Kommunikationsfähigkeiten verbessert.

Solche interkulturellen Initiativen tragen dazu bei, neue Freundschaften zu knüpfen und ein Gefühl der Verbundenheit über Ländergrenzen hinweg zu schaffen. Der Briefaustausch ist daher nicht nur ein Mittel zur Informationsübermittlung, sondern auch eine Brücke für die persönliche und kulturelle Entwicklung der Schülerinnen und Schüler.

Mit großer Begeisterung haben sie ihre Briefe gelesen und beantwortet, sodass der Austausch eine bedeutende und bereichernde Erfahrung für alle Beteiligten war. Wir freuen uns darauf, diese Tradition weiterzuführen und den Kontakt zwischen den Schulen noch weiter zu vertiefen.

Interview mit der polnischen Lehrerin Justyna Rudnik.

Welche Hauptziele verfolgen Sie mit dem Projekt “Schreiben macht Spass”?
– Mein Hauptziel des Projekts ” Schreiben macht Spass” war das kritische Denken und die Vorstellungskraft der Schuler durch ansprechende und interaktive Schreibaufgaben zu starken. Ich wollte auch das kreatives Schreiben bei meinen Schulern wecken. aber besonders wollte ich etwas anderes machen.
Welche Aktivitäten haben sich als besonders effektiv für die Förderung von kreativem Schreiben erwiesen?
Nutzung von Technologie- das war fur meinen Schuler problematisch. Ich habe es nicht so gedacht, dass die Technologie fur sie so problematisch wurde sein. Ich finde, dass sie durch die Muhe etwas gelernt haben. Das Weiterfuhren von Satzanfangen oder das Entwickeln einer Geschichte in der Gruppe macht Spass und schult das narrative Denken.
Wie gehen Sie mit kulturellen und sprachlichen Unterschieden um, wenn Sie mit Schulen aus anderen Ländern zusammenarbeiten?
Bei der Zusammenarbeit mit Schulen aus anderen Landern lege ich grossen Wert auf die Berucksichtigung kultureller und sprachlicher Unterschiede.
Welche Vorteile haben Ihre Schüler bisher durch ihre Teilnahme am Projekt festgestellt?
Die Schuler, die am Projekt “Schreiben macht Spass”  teilgenommen haben, haben Vorteile erzielt, darunter: Offenheit fur andere Kulture: Die Zusammenarbeit mit Schulern aus anderen Landern hat ihren Horizont erweitert und ihre Toleranz gefordert. Gestarkes Selbstvertrauen beim Schreiben: Viele Schuler haben ihre Angste vor dem Schreiben uberwunden

Europas Tag

Die Schüler der 3. und 4. ESO sowie der 1. Klasse des Abitur mit Deutsch als Fach werden den ganzen Mai über verschiedene Aktivitäten unternehmen, um den Europatag zu feiern. Die Feierlichkeiten begannen am 9. Mai, dem offiziellen Europatag. Die Schüler der 4. ESO arbeiteten in Gruppen, um sich intensiver mit Themen rund um deutschsprachige Länder zu beschäftigen und sich mit den Namen und Sprachen aller europäischen Länder vertraut zu machen. Zudem nutzten sie soziale Medien, um Bilder ihrer Erasmus-Erfahrungen zu verbreiten, indem sie den entsprechenden Hashtag gemäß der Europatag-Infografik verwendeten.

 

Wolomin-Dertosa Briefaustausch

Die Schule in Wolomin, Polen, hat Briefe an die Schüler der Schule Dertosa geschickt, als Teil des eTwinning-Projekts „Schreiben macht Spaß“. Dieser Briefaustausch ermöglicht es den Schülern, mit Gleichaltrigen aus einer anderen Region Europas in Kontakt zu treten, Erfahrungen zu teilen und ihre Deutschkenntnisse zu verbessern.

Durch die Briefe haben sie mehr über die Kultur, das tägliche Leben und die Eindrücke ihrer polnischen Brieffreunde vom Projekt erfahren. Diese Erfahrung fördert nicht nur das Lernen, sondern trägt auch dazu bei, Freundschaften zwischen Schulen aus verschiedenen Ländern zu knüpfen. Ein wunderbares Beispiel dafür, wie schriftliche Kommunikation Grenzen überwinden kann!

Ausführliche Quiz gearbeitet

Die Schülerinnen und Schüler der drei Schulen des Projekts haben gemeinsam an einem ausführlichen Quiz gearbeitet, das verschiedene Themen aus den deutschsprachigen Ländern umfasst. Dabei haben sie geografische Aspekte wie Flüsse, Berge, Täler und Seen erkundet. Außerdem haben sie kulturelle Besonderheiten beleuchtet, einschließlich Traditionen, regionaler Bräuche und geschichtlicher Ereignisse. Literarisch haben sie sich mit berühmten Autoren, Werken und literarischen Epochen auseinandergesetzt, während sie in der Gastronomie typische Gerichte, regionale Spezialitäten und kulinarische Traditionen kennengelernt haben.

Quiz

Hervorragende Beteiligung am eTwinning-Forum

Das Forum des eTwinning-Projekts hat eine außergewöhnlich hohe Aktivität verzeichnet. Zahlreiche Teilnehmerinnen und Teilnehmer haben mit großem Engagement und Interesse an den Diskussionen teilgenommen. Eine bemerkenswerte Vielfalt an Themen wurde behandelt, die von pädagogischen Ansätzen über kulturellen Austausch bis hin zu technologischen Innovationen reichten. Die angeregten Dialoge haben gezeigt, dass das Projekt ein bedeutendes Netzwerk für den Austausch von Ideen und Perspektiven schafft. Die rege Beteiligung und die Fülle der besprochenen Themen verdeutlichen, wie wertvoll und inspirierend diese Plattform für alle Beteiligten ist.

Welttag der Poesie, Vielfältige Dichter und Strömungen der deutschen Sprache im 20. und 21. Jahrhundert

Berühmte Dichter und Poesie der deutschen Sprache im 20. und 21. Jahrhundert

Die deutsche Sprache wird in vielen Ländern gesprochen: Deutschland, Österreich, Schweiz, Liechtenstein, Luxemburg, Südtirol (Italien) sowie in Teilen von Belgien und Dänemark. Diese sprachliche Vielfalt spiegelt sich auch in der Literatur wider. Hier sind einige berühmte Dichter aus verschiedenen deutschsprachigen Ländern:

  • Rainer Maria Rilke (Österreich): Ein Meister der Symbolik, Rilkes Gedichte sprechen von Liebe, Natur und Kunst.
  • Bertolt Brecht (Deutschland): Brecht schrieb Gedichte über Politik und Freiheit und ist ein wichtiger Vertreter der politischen Poesie.
  • Paul Celan (Rumänien): Celan schrieb nachdenkliche Gedichte über Krieg und Verlust in der Nachkriegszeit.
  • Ingeborg Bachmann (Österreich): Sie verfasste moderne Gedichte über Liebe und Schmerz.
  • Herta Müller (Rumänien/Deutschland): Ihre Gedichte und Werke beschreiben das Leben unter einer Diktatur.
  • Jan Wagner (Deutschland): In seinen Gedichten beschreibt er oft kleine Details des Alltags auf moderne Weise.
  • Hermann Hesse (Schweiz/Deutschland): Hesse war nicht nur ein bedeutender Schriftsteller, sondern auch ein Lyriker, dessen Werke oft philosophisch und naturverbunden sind.
  • Peter Liechti (Schweiz): Ein moderner Dichter und Filmemacher, dessen Texte oft persönliche und gesellschaftliche Themen behandeln.
  • Friedrich Bösch (Liechtenstein): Ein zeitgenössischer Dichter, der in seinen Werken die Natur und die Kultur Liechtensteins thematisiert.

Poetische Strömungen

  • Symbolik: Rilke und Hesse nutzten Worte, um Bilder voller Gefühle zu schaffen.
  • Politische Poesie: Brechts Werke behandeln Gerechtigkeit und gesellschaftliche Fragen.
  • Moderne Poesie: Autoren wie Bachmann, Wagner und Bösch erzählen persönliche Geschichten in freier Form.

Diese Dichter aus verschiedenen Ländern zeigen, wie vielfältig und spannend die deutsche Literatur ist. Ihre Werke bringen uns zum Nachdenken über die Welt, die Menschen und unsere Gefühle.

Veranstaltung zur Verbreitung von Erasmus+ Aktivitäten

Am Mittwoch, dem 13. März, um 19:30 Uhr, wird im Auditorium des Institut Dertosa eine spannende Veranstaltung stattfinden, die der Verbreitung der verschiedenen Erasmus+-Projekte der Schule gewidmet ist. Diese Versammlung ist Teil des Tortosa Irish English Festivals, einer Initiative, die den sprachlichen und kulturellen Austausch im Bezirk Terres de l’Ebre fördert.

Die Sitzung bietet den Teilnehmern einen Überblick über die vielfältigen Erasmus+-Projekte, die am Gymnasium Dertosa durchgeführt wurden, wobei die Ziele, Erfolge und zukünftigen Pläne hervorgehoben werden. An der Veranstaltung werden Familien, Schüler und Lehrkräfte teilnehmen, die für die Koordination dieser Programme verantwortlich sind. Dies bietet der breiteren Gemeinschaft die einzigartige Gelegenheit, mehr über die Erfahrungen und Beiträge aller Beteiligten an diesen internationalen Initiativen zu erfahren.

Die Erasmus+-Projekte haben eine bedeutende Rolle dabei gespielt, die Horizonte von Schülern und Lehrern gleichermaßen zu erweitern, interkulturelles Verständnis und grenzüberschreitende Zusammenarbeit zu fördern. Die Veranstaltung wird die Bedeutung solcher Projekte zur Förderung von Bildungsinnovationen, zur Verbesserung der Sprachkenntnisse und zum Aufbau dauerhafter Verbindungen zwischen Teilnehmern aus verschiedenen Ländern hervorheben.

Familien und Mitglieder der Gemeinschaft sind herzlich eingeladen, diesen besonderen Abend mitzuerleben und zu entdecken, wie Erasmus+ die Bildungslandschaft des Institut Dertosa gestaltet.