Briefaustauschprojekt mit der Were Di Schule

Die Schüler der 9. und 10. Klasse unserer Schule haben an einem spannenden Briefaustauschprojekt mit den niederländischen Schülern der Were Di Schule in Valkenswaard, südlich von Eindhoven, teilgenommen. Dieses Projekt ist Teil der eTwinning-Initiative, die die Zusammenarbeit zwischen Schulen in verschiedenen europäischen Ländern fördert.

Die auf Deutsch geschriebenen Briefe unserer Schüler werden bereits von ihren niederländischen Freunden gelesen, und wir sind sicher, dass dieser Austausch eine bereichernde Erfahrung für alle Teilnehmer sein wird. Ziel dieses Projekts ist es, das Erlernen von Fremdsprachen zu fördern und Respekt und Verständnis zwischen verschiedenen Kulturen zu entwickeln.

Deutsche Dialekte

In diesem Artikel finden Sie fünf Abschnitte, die den dialektalen Gebrauch der deutschen Sprache gewidmet sind. Diese Texte wurden bei der Feier des Tages der Muttersprache verwendet, um die Vielfalt und die Besonderheiten der deutschen Dialekte zu veranschaulichen.

  1. Grüezi mitenand!

Ich bin Hans, und ich komme aus der Schweiz. Heute möchte ich euch etwas über das Schweizerdeutsch erzählen. Schweizerdeutsch ist die Dialektgruppe des Deutschen, die in der Schweiz gesprochen wird. Es gibt viele verschiedene Dialekte, je nach Region. Zum Beispiel spricht man in Zürich anders als in Bern oder Basel. Hier sind ein paar Grundlagen:

  • Grüezi bedeutet „Hallo“.

  • Uf Wiederluege heißt „Auf Wiedersehen“.

  • Schoggi ist „Schokolade“.

In der Schweiz gibt es vier Amtssprachen: Deutsch, Französisch, Italienisch und Rätoromanisch. Das macht unser Land sehr vielfältig und interessant. Schweizerdeutsch wird meistens im Alltag gesprochen, während das Hochdeutsch vor allem in der Schule, in den Medien und in offiziellen Dokumenten verwendet wird.

Einige typische Ausdrücke sind:

  • Äxgüsi – Entschuldigung Znüni – Frühstück oder Imbiss am Vormittag

SCHWEIZER DEUTSCH:

Grüezi mitenand! – Hola a tothom! Uf Wiederluege – Adéu, ens veiem! Chuchichäschtli – Armari de cuina (paraula utilitzada sovint per exemplificar el dialecte suís) Äxgüsi – Disculpa, perdona Schoggi – Xocolata Znüni – Esmorzar o berenar de mitjan matí (al voltant de les 9 h) Gsundheit – Salut (quan algú esternuda) Sali! – Hola! (salutació informal) Bünzli – Persona convencional, una mica antiquada Lädele – Anar a comprar, fer compres

Ich hoffe, ihr habt jetzt einen kleinen Einblick in die faszinierende Welt des Schweizerdeutsch bekommen. Viel Spaß beim Lernen! Uf Wiederluege!

2. Servus!

Ich bin Johann, und ich komme aus Österreich. Heute möchte ich euch etwas über das Österreichische Deutsch erzählen. In Österreich sprechen wir Deutsch, aber unser Deutsch hat einige besondere Ausdrücke und Dialekte, die es einzigartig machen.

Hier sind ein paar Grundlagen:

  • Servus bedeutet „Hallo“ oder „Tschüss“.

  • Grüß Gott ist eine übliche Begrüßung und bedeutet „Grüß dich, Gott“.

  • Pfiat di heißt „Pass auf dich auf“ und wird oft zum Abschied gesagt.

In Österreich gibt es viele Dialekte, je nach Region. Zum Beispiel spricht man in Wien anders als in Tirol oder in der Steiermark. Diese Dialekte machen die Sprache bunt und vielfältig.

Einige typische Ausdrücke sind:

  • Jause – Zwischenmahlzeit oder Brotzeit

  • Oachkatzlschwoaf – Eichhörnchenschwanz (oft als Beispiel für den Dialekt verwendet)

  • Heuriger – Ein Buschenschank, der den Wein des letzten Jahres ausschenkt

Ich hoffe, ihr habt jetzt einen kleinen Einblick in die Welt des Österreichischen Deutsch bekommen. Viel Spaß beim Lernen! Pfiat di!

Servus – Hola o adéu

  • Grüß Gott – Salutació formal, literalment “Salutacions a Déu”

  • Pfiat di – Adéu, literalment “Cuida’t” Jause – Berenar o àpat lleuger

  • Oachkatzlschwoaf – Cua d’esquirol (exemple famós per mostrar el dialecte) Heuriger – Bar o taverna que serveix el vi de l’any anterior

  • Bim – Tramvia Gspusi – Novio o nòvia, relació romàntica

  • Schmäh – Broma o xerrada informal Kipferl – Croissant

3. Hoi zäme!

Ich bin Lukas, und ich komme aus Liechtenstein. Heute möchte ich euch etwas über das Liechtensteiner Deutsch erzählen. In Liechtenstein sprechen wir Deutsch, aber unser Deutsch hat einige besondere Ausdrücke und Dialekte, die es einzigartig machen.

Hier sind ein paar Grundlagen:

  • Hoi bedeutet „Hallo“.

  • Uf Wiederluege heißt „Auf Wiedersehen“.

  • Gsundheit – Gesundheit (wenn jemand niest).

Liechtenstein ist ein kleines Land, aber es hat eine reiche kulturelle Vielfalt. Der Dialekt, den wir hier sprechen, ähnelt dem Alemannischen, das auch in der Ostschweiz und in Teilen Vorarlbergs gesprochen wird.

Einige typische Ausdrücke sind:

  • Morge – Guten Morgen

  • Znüni – Frühstück oder Imbiss am Vormittag

  • Abig – Abend

  • Badi – Schwimmbad

  • Vieri – Nachmittagskaffee oder -imbiss

Ich hoffe, ihr habt jetzt einen kleinen Einblick in die Welt des Liechtensteiner Deutsch bekommen. Viel Spaß beim Lernen! Uf Wiederluege!

Hoi – Hola

  • Uf Wiederluege – Adéu, ens veiem

  • Gsundheit – Salut (quan algú esternuda)

  • Morge – Bon dia

  • Znüni – Esmorzar o berenar de mitjan matí (al voltant de les 9 h)

  • Abig – Nit

  • Badi – Piscina

  • Vieri – Berenar de la tarda

  • Es schneit wie verrückt – Neva com boig

  • Alles klar – Tot clar

4. DIALOG

Hans (Eupen, Bèlgica): Guten Tag zusammen! Wie geht’s euch allen?

Marie (Luxemburg): Moien! Mir geet et gutt, merci! An dir?

Jacques (Strasburg, Frankreich): Salut! Alles in Ordnung hier. Was gibt’s Neues?

Clara (Elsass, Frankreich): Salü zämme! Alles tiptop hier. Was macht ihr heute?

Hans: Hier in Eupen sind wir fleißig am Arbeiten. Aber am Wochenende geht’s in die Natur. Wir machen eine schöne Wanderung.

Marie: Dat kléngt gudd! An Lëtzebuerg hunn mer haut en Heurigen. Mir ginn op e Becherelchen.

Jacques: Ein Heuriger? Bei uns in Straßburg trinken wir lieber einen guten Elsässer Wein. Und dazu Flammkuchen!

Clara: Ja, genau! Flammkueche ist das Beste! Ansonsten mögen wir auch Choucroute garnie.

Hans: Mmm, das klingt lecker! Bei uns gibt’s öfter mal Belgisches Bier und Pommes. Prost auf unsere Vielfalt!

Marie: Prost! Ech sinn esou frou, datt mer sou vill Sproochen an Dialekter hunn. Dat mécht eis kulturell esou räich.

Jacques: Das stimmt. Jede Region hat ihre eigenen Besonderheiten und das sollten wir feiern.

Clara: Genau! Hopp La, dann lass uns auf unsere Sprachen und Kulturen anstoßen. Vive la diversité!

5. Konversation

Johann (Osterreich): Servus! Wer ist dein Lieblingsfußballspieler?

Markus (Bayern): Hallo! Mein Lieblingsspieler ist Thomas Müller. Und deiner?

Hans (Berlín): Guten Tag! Ich mag Manuel Neuer. Er ist ein sehr guter Torwart.

Lukas (die Schweiz): Grüezi! Ich mag Xherdan Shaqiri. Er spielt sehr gut.

Jacques (Strassburg): Salut! Ich mag Antoine Griezmann. Er ist auch sehr gut.

Klaus (Liechtenstein): Hoi! Ich mag Lionel Messi. Er ist der Beste.

Johann: Welches ist dein Lieblingsteam?

Markus: Mein Lieblingsteam ist Bayern München. Und deins?

Hans: Ich bin ein Fan von Hertha BSC.

Lukas: Ich mag den FC Basel. Sie spielen gut.

Jacques: Mein Lieblingsteam ist RC Strasbourg. Sie sind fantastisch.

Klaus: Ich mag den FC Vaduz. Sie sind mein Heimteam.

Johann: Das klingt toll! Lass uns zusammen Fußball spielen!

Feier des Internationalen Tages der Muttersprache am Institut Dertosa

Am 21. Februar feierte das Institut Dertosa den Internationalen Tag der Muttersprache mit einer ganz besonderen Aktivität. Die Schüler der Deutschklasse der 11. und 12. Klasse nahmen an einem Tag teil, der der Vielfalt der deutschen Sprache gewidmet war, als Hommage an alle Dialekte, Akzente und Varietäten, die sie ausmachen.

Während der Aktivität erhielten die Schüler Informationen über die verschiedenen Dialekte, die in Ländern wie der Schweiz, Österreich, Liechtenstein und Regionen Frankreichs wie dem Elsass und Straßburg sowie in Luxemburg und der belgischen Stadt Eupen gesprochen werden. Diese sprachliche Vielfalt bot eine einzigartige Gelegenheit, die verschiedenen Wortschatzvariationen und die Besonderheiten jedes Akzents zu genießen und zu lernen.

Die Schüler hatten auch die Möglichkeit, Aufnahmen dieser Akzente anzuhören, was es ihnen ermöglichte, den Reichtum und die Vielfalt der deutschen Sprache aus erster Hand zu beobachten. Diese Erfahrung war sehr bereichernd und förderte den Respekt und die Wertschätzung der verschiedenen Formen des sprachlichen Ausdrucks.

Übersetzungswettbewerb an der Universitat Pompeu Fabra

Einige Schüler der ESO und des Abiturs aus den Kursen Französisch und Deutsch werden am Übersetzungswettbewerb Deutsch-Katalanisch und Französisch-Katalanisch der Universitat Pompeu Fabra teilnehmen. Die zweite Phase des Wettbewerbs beginnt am 6. März. Diese Aktivität ist von großer Bedeutung, da sie den Schülern ermöglicht, ihre sprachlichen und kulturellen Fähigkeiten zu entwickeln und gleichzeitig den internationalen Austausch und die Zusammenarbeit zu fördern.

Die Teilnahme an diesem Wettbewerb bietet den Schülern eine einzigartige Gelegenheit, ihr Wissen in einem realen und herausfordernden Kontext anzuwenden. Der Wettbewerb ermöglicht es ihnen auch, sich mit den verschiedenen Nuancen der Sprachen vertraut zu machen und ihre Fähigkeit zu perfektionieren, Texte fließend und präzise zu übersetzen.

Darüber hinaus stärkt diese Veranstaltung die Verbindungen zwischen den teilnehmenden Schulen und ermutigt die Schüler, die sprachliche und kulturelle Vielfalt unserer Gesellschaft zu schätzen. Wir sind überzeugt, dass diese bereichernde Erfahrung zu ihrer akademischen und persönlichen Entwicklung beiträgt und sie auf zukünftige sprachliche und interkulturelle Herausforderungen vorbereitet.

Das eTwinning-Projekt “Schreiben macht Spaß” macht große Fortschritte!

Es gibt viel Aktivität auf unseren Social-Media-Plattformen, insbesondere auf Facebook und Instagram. Wir sind sehr stolz darauf, dass unser Blog  regelmäßig mit neuen Inhalten aktualisiert wird, die unsere Fortschritte und Erfolge dokumentieren.

Ein zentraler Bestandteil des Projekts sind die Online-Klassen, die zwischen verschiedenen Schulen stattfinden. Diese Klassen fördern den interkulturellen Austausch und bieten den Schülern die Möglichkeit, ihre Schreibfähigkeiten in einem internationalen Kontext zu verbessern. Die Teilnahme am Schreibbereich ist beeindruckend, und es gibt eine bemerkenswerte Zusammenarbeit zwischen den Schülern.

Am Projekt sind Schulen aus den Niederlanden, Polen, Italien und der Türkei beteiligt. Besonders hervorzuheben ist der Briefaustausch per Post mit den Niederlanden. Dieser traditionelle Kommunikationsweg ermöglicht es den Schülern, ihre Schreibfähigkeiten auf eine ganz besondere Art und Weise zu entwickeln. Darüber hinaus wurden viele kreative Geschichten verfasst, die die Fantasie und das kreative Potenzial der Schüler unter Beweis stellen.

Die Zusammenarbeit und der Austausch zwischen den Schulen sind von großer Bedeutung und tragen dazu bei, dass das Projekt “Schreiben macht Spaß” ein voller Erfolg wird. Wir freuen uns auf die weiteren Entwicklungen und sind gespannt, welche kreativen Ideen und Geschichten noch entstehen werden.

Bildungsendung

Der Schüler Pablo Moreno und der Lehrer Emigdi Subirats wurden von der Moderatorin Núria Mora von Radio Tortosa für die Bildungssendung “Al dia Terres de l’Ebre” interviewt. In diesem Interview sprachen sie ausführlich über das eTwinning-Projekt “Schreiben macht Spaß”. Sie beschrieben Aktivitäten wie Online-Treffen zwischen der Schule in Wołomin, Polen, und der Schule Dertosa in Katalonien. Außerdem gingen sie auf den Briefaustausch mit der Schule “We di” in den Niederlanden ein.

Ein weiterer wichtiger Punkt des Interviews war die Vorstellung des Übersetzungswettbewerbs der Universität Pompeu Fabra Deutsch-Katalanisch, bei dem der erwähnte Schüler, Pablo Moreno, im vergangenen Jahr als Gewinner hervorging. Dieser Wettbewerb bietet den Schülern eine einzigartige Gelegenheit, ihre Sprachkenntnisse zu verbessern und wertvolle Erfahrungen im Bereich der Übersetzung zu sammeln.

Das Interview bot einen umfassenden Einblick in das Projekt und zeigte die Vorteile und positiven Auswirkungen der internationalen Zusammenarbeit im Bildungsbereich auf. Die Teilnehmer hoben hervor, wie solche Projekte das interkulturelle Verständnis und die Sprachkompetenzen der Schüler fördern können.

Online-Talk mit der Schriftstellerin Coia Valls

Am vergangenen Mittwoch, dem 5. Februar, hatten diOnline-Talk mit der Schriftstellerin Coia Vallse Schüler des zweiten Jahres des Baccalaureate E, im humanistischen und darstellenden Kunstzweig, die Gelegenheit, einen Online-Talk mit der Schriftstellerin Coia Valls aus Reus zu genießen. Die Sitzung fand während der Tutoriumszeit statt und bot den Schülern eine einzigartige Gelegenheit, eine der herausragendsten Persönlichkeiten der zeitgenössischen katalanischen Literatur kennenzulernen.

Während des Gesprächs sprach Coia Valls über ihre berufliche Laufbahn, beginnend mit ihrer Tätigkeit als Logopädin. Anschließend erklärte sie ihren Übergang in die künstlerische Welt, in der sie sich als Rhapsodin und Romanautorin auszeichnete. Die Schüler konnten die verschiedenen Facetten dieser vielseitigen Autorin und ihre Leidenschaft für Literatur kennenlernen.

Einer der emotionalsten Momente der Sitzung war, als Coia Valls ein Gedicht aus El jardí de les delícies von Gerard Vergés, ihrem großen literarischen Idol, rezitierte. Die Schüler waren von ihrer Interpretation und ihrer Verbindung mit dem Werk des großen Poeten aus Tortosa fasziniert.

Darüber hinaus hatten die Schüler die Gelegenheit, ihre eigenen literarischen und künstlerischen Berufungen mit der Autorin zu teilen. Sie sprachen auch über ihre Forschungsprojekte (TDR) literarischer Natur, tauschten Ideen aus und erhielten wertvolle Ratschläge von der Romanautorin.

Der Talk war eine bereichernde Erfahrung für die Schüler, die die Möglichkeit hatten, tiefer in die Welt der Literatur einzutauchen, begleitet von einer der relevantesten Schriftstellerinnen der aktuellen Literaturszene.

Die Aktivität war Teil des sTwinning-Projekts “Writing is Fun”, das darauf abzielt, alle Arten von literarischen Veranstaltungen zu fördern.

Briefaustausch

Die Schüler der 4. Klasse der ESO haben einen spannenden Briefaustausch mit der Schule Scholengemeenschap Were Di in Valkenswaard, Niederlande, durchgeführt. Dieser Austausch fand im Rahmen des eTwinning-Projekts “Schreiben macht Spaß” statt.
Die Schüler hatten die Möglichkeit, ihre Deutschkenntnisse zu verbessern und neue Freundschaften zu schließen. Während dieses Projekts tauschten sie nicht nur Briefe, sondern auch kulturelle Erfahrungen und Einblicke in das tägliche Leben in den Niederlanden aus. Dies half den Schülern, ihre interkulturelle Kompetenz zu entwickeln und eine tiefere Verbindung zu ihren Brieffreunden aufzubauen.
Unsere Schüler waren begeistert von der Möglichkeit, ihre Sprachfähigkeiten in einem realen Kontext anzuwenden und gleichzeitig mehr über die niederländische Kultur und Lebensweise zu erfahren. Das Projekt “Schreiben macht Spaß” hat ihnen gezeigt, wie viel Freude das Schreiben und der Austausch von Briefen bereiten können.
Wir sind sehr stolz auf unsere Schüler und dankbar für die Zusammenarbeit mit der Scholengemeenschap Were Di. Dieser Austausch war eine wertvolle Erfahrung für alle Beteiligten und wir freuen uns auf zukünftige gemeinsame Projekte.