Mini-Theater

Die Schülerinnen und Schüler haben das Mini-Theater „Die Bremer Stadtmusikanten“ selbst geschrieben und auf Deutsch gespielt. Sie haben die Rollen verteilt: Esel, Hund, Katze, Hahn und zwei Räuber. Danach haben sie die Dialoge geübt und neue Wörter gelernt.

Beim Spielen haben sie ihre Aussprache, ihr Selbstvertrauen und die Zusammenarbeit verbessert. Sie hatten viel Spaß und konnten die Geschichte kreativ zeigen. So lernen die Lernenden Deutsch nicht nur mit dem Buch, sondern auch mit Theater, Bewegung und Teamarbeit.

Mini-Theater: Die Bremer Stadtmusikanten

Personen / Rollen:

  • Esel

  • Hund

  • Katze

  • Hahn

  • Räuber 1

  • Räuber 2

Szene 1: Die Tiere treffen sich im Wald

Esel: Hallo Hund! Was machst du?
Hund: Hallo Esel! Ich bin alt und müde. Mein Herr will mich nicht mehr.
Esel: Komm mit mir nach Bremen! Wir machen Musik!
Hund: Musik? Ja, das ist eine gute Idee!

(Katze kommt leise herein)

Esel: Hallo Katze! Kommst du mit uns nach Bremen?
Katze: Ich bin alt und meine Zähne sind stumpf. Ich wollte nicht mehr Mäuse jagen.
Hund: Komm mit uns! Wir arbeiten zusammen.
Katze: Okay, ich gehe mit euch.

(Hahn sitzt auf einem Zaun und kräht)

Esel: Hallo Hahn! Kommst du auch nach Bremen?
Hahn: Ja, aber die Hausfrau will mich morgen in die Suppe tun!
Esel: Keine Angst! Wir helfen dir.
Hahn: Gut, ich komme!

Alle Tiere: Wir gehen zusammen nach Bremen!

Szene 2: Das Räuberhaus

(Ort: Ein Haus im Wald, Licht im Fenster)

Hahn: Ich sehe Licht im Haus!
Esel: Lass uns hingehen!
Hund: Vielleicht gibt es Essen dort.
Katze: Sei vorsichtig!

(Die Tiere klettern übereinander: Esel unten, Hund auf Esel, Katze auf Hund, Hahn auf Katze)

Esel: Wir machen Lärm!
Hund: Ja, wir erschrecken die Räuber!
Katze: Miau!
Hahn: Kikeriki!
Esel: I-Ah!
Hund: Wuff!

Räuber 1: Was ist das? Ein Gespenst?
Räuber 2: Hilfe! Wir fliehen!

(Die Räuber rennen aus dem Haus, erschrocken und laut)

Szene 3: Im Haus nach den Räubern

Esel: Jetzt ist das Haus unser!
Hund: Wir haben Erfolg!
Katze: Wir sind zusammen und glücklich!
Hahn: Wir haben Mut und Freundschaft!

Alle zusammen: Freundschaft und Teamarbeit sind sehr wichtig!

Die Bremer Stadtmusikanten

Bremen

Im eTwinning‑Projekt Grenzenlose Geschichte arbeiten die Were Di Schule in Valkenswaard  (Niederlande), die Wacław-Nałkowski-Lyzeum  aus Wołomin (Polen) und das Institut Dertosa zusammen. Die Schüler und Schülerinnen der 11. Klasse (1r Batxillerat) lernen den Text Die Bremer Stadtmusikanten.

Die Lernenden üben Verben und Wortschatz aus der Geschichte. Sie sprechen auch über die Moral im Text und stellen viele Fragen dazu. Außerdem machen sie ein kleines Theaterstück und nehmen die Geschichte auf Deutsch auf.

Die Schüler und Schülerinnen, die am Erasmus+ mit der IGS Sasenburg in Gifhorn teilgenommen haben, konnten die berühmte Statue der Bremer Stadtmusikanten in der Stadt Bremen sehen. Das war eine sehr schöne und besondere Erfahrung.

150. Geburtstag von Thomas Mann

Thomas Mann und seine Kinder

T homas Mann war ein berühmter deutscher Schriftsteller. Er wurde am 6. Juni 1875 in Lübeck geboren und starb am 12. August 1955 in Zürich. Er schrieb viele Romane, zum Beispiel Buddenbrooks und Der Zauberberg. Thomas Mann bekam 1929 den Nobelpreis für Literatur.

Thomas Mann hatte sechs Kinder. Zwei von ihnen sind besonders bekannt: Klaus Mann und Erika Mann.

K laus Mann wurde am 18. November 1906 in München geboren und starb am 21. Mai 1949 in Cannes. Er war Schriftsteller und Journalist. Er schrieb Bücher gegen den Nationalsozialismus. Klaus Mann musste aus Deutschland fliehen, weil er nicht sicher war.

Erika Mann wurde am 9. Februar 1905 i n München geboren und starb am 27. August 1969 in Zürich. Sie war Schauspielerin, Schriftstellerin und Aktivistin. Sie machte Kabarett gegen Hitler und die Nazis. Sie lebte später in den USA.

Die Familie Mann war sehr künstlerisch und politisch aktiv. Thomas Mann und seine Kinder haben viel zur deutschen Literatur und Kultur beigetragen.

Zweite Online Treffung

Am Freitag, den 5. Dezember, fand ein Online-Treffen zwischen den Lehrkräften des Institut Dertosa, der Schule Were Di aus den Niederlanden und der Schule aus Wołomin in Polen statt, um die letzten Details des gemeinsamen eTwinning-Projekts „Grenzenlose Geschichte“ zu besprechen.

Während der Sitzung wurden die Termine für die Auswahl des Projektlogos festgelegt, ebenso die Abgabefrist für die schriftlichen und mündlichen Präsentationen der Schülerinnen und Schüler auf dem Padlet sowie ein weiteres Padlet mit Neujahrswünschen.

Außerdem wurde die gemeinsame Lektüre des Märchens „Die Bremer Stadtmusikanten“ vereinbart. Da die Schülerinnen und Schüler des Institut Dertosa, die am Erasmus+-Projekt mit der IGS Sassenburg in Gifhorn (Niedersachsen) teilnehmen, diese Geschichte bereits während ihres Besuchs in Bremen im November bearbeitet haben, werden nun auch die anderen Schulen die Lektüre lesen und besprechen.

Des Weiteren wurden weitere gemeinsame Lektüren vorgeschlagen. Für den Monat Februar wurde ein Briefaustausch zwischen den beteiligten Schulen geplant, ebenso wie eine gemeinsame Online-Unterrichtsstunde.

Das Hauptziel des Projekts „Grenzenlose Geschichte“ ist es, das Lesen, Schreiben und Sprechen auf Deutsch zu fördern, da Deutsch für die teilnehmenden Schülerinnen und Schüler die zweite Fremdsprache ist.

Online-Treffen des eTwinning-Projekts Grenzenlose Geschichte

Gestern fand ein Online-Meeting zur Koordination des eTwinning-Projekts Grenzenlose Geschichte statt. An diesem Treffen nahmen teil: Emigdi Subirats vom Institut Dertosa (Tortosa, Katalonien),  Petra Jurasek von der Schule Were Di in Valkenswaard (Niederlande) sowie Justyna Rudnik vom Wacław-Nałkowski-Lyzeum in Wołomin (Polen). Während der Sitzung wurden wichtige Punkte für die Kursorganisation besprochen, unter anderem:

  • die Teilnahme der Schülerinnen und Schüler am Forum der eTwinning-Plattform,
  • die Einrichtung von sozialen Netzwerken für das Projekt,
  • sowie die Nutzung von Padlets zur Sammlung mündlicher und schriftlicher Schülerarbeiten.

Dieses erste Treffen war sehr erfolgreich und legte die Grundlage für eine fruchtbare Zusammenarbeit zwischen den Schulen sowie für den Erfolg des Projekts.