
Wir begannen unsere Stunde mit einer Exkursion in Kindertage: Wer kennt nicht die Geschichte von Rotkäppchen und dem Wolf?? Sei es in deutscher, spanischer oder slowakischer Version ;). Die deutsche Version scheint ein bisschen brutaler, denn der Wolf verschlingt das Rotkäppchen mit Haut und Haaren, wohingegen in Spanien die Wölfe offensichtlich Großmütter nur in Schränke sperren.
Anhand der Geschichte und einem anschließenden Spiel zur indirekten Rede haben wir Verben wie klopfen und klingeln, nähen, pflücken, packen und schnarchen gelernt. Dazu Substantive wie Blumenstrauß.
Wir können jetzt sagen: “Rotkäppchen fragte den Wolf, warum er so große Ohren habe” und “Die Mutter forderte Rotkäppchen auf, dass sie zur Großmutter gehen solle, weil diese krank sei.”
Wir sehen, dass man in der indirekten Rede Konjunktiv I und II munter mischen kann, tatsächlich ist das das, was man dann in der geschriebenen Sprache, z.B. in Zeitungen, so findet.
Dann brauchten wir erst einmal eine Pause. Nach der Pause ging es mit einem ganz anderen Thema weiter, nämlich der Lektion 9 unseres Kursbuches, in der es um das Thema “Universität” geht.
Dazu lasen wir einen Text aus dem Buch zur Universität Bochum und sahen verschiedene Videos. Eines sprach über den nornmalen Tag eines Studenten an der technischen Universität Aachen, das andere über eine Studentin in Bochum.
http://www.dw.com/de/ein-tag-im-leben-eines-studenten/a-16973986
Interessante Stichworte in diesem Zusammenhängen wären: Das Ruhrgebiet, die Bildungskrise der 60er Jahre (und der damit verbundene Aufbau vieler neuen Universitäten an Standorten, die bisher nie eine Uni hatten), und Herbert Groenemeyer mit seinem Lied Bochum ;).
Tief im Westen
Wo die Sonne verstaubt
Ist es besser
Viel besser, als man glaubt
Tief im Westen
Du bist keine Schönheit
Vor Arbeit ganz grau
Du liebst dich ohne Schminke
Bist ‘ne ehrliche Haut
Leider total verbaut
Aber grade das macht dich aus
Du hast ‘n Pulsschlag aus Stahl
Man hört ihn laut in der Nacht
Du bist einfach zu bescheiden
Dein Grubengold
Hat uns wieder hochgeholt
Du Blume im Revier
Bochum, ich komm aus dir
Bochum, ich häng an dir
Glück auf, Bochum
Du bist keine Weltstadt
Auf deiner Königsallee
Finden keine Modenschauen statt
Hier, wo das Herz noch zählt
Nicht das große Geld
Wer wohnt schon in Düsseldorf

Am Dienstag haben wir uns an unsere Kindheit erinnert. Marianne, Als ich ein Kind war, war Rotkäppchen mein Lieblingsmärchen und der Wolf hat Großmutter und Rotkäppchen gefressen. Jetzt verstehe ich, warum ich Angst vor den Hunden hatte.
Na ja, ich war im Unterricht ein bisschen besorgt, weil ich an die Details der Gechichte nicht erinnern konnte. Ich
werde die Kindergeschichten für meine Enkelkinder wiedeholen müssen.
Andereseits es sehr interessant war , die Stadt Bochum und die RUB zu kennen. Ich bin besonders überracht, wie die Gebiet nach der Kohlenskrise verändert hat.