Wer rastet, der rostet… die Stunde vom 15. Januar

Am Dienstag waren wir nur zu fünft… schade!!

In der ersten Stunde haben wir uns ein weiteres Beispiel der mündlichen Prüfung angesehen und da wir immer noch in der Lektion 7 (“Beziehungen”) stecken, ging es auch in dieser mündlichen Prüfung um das Thema, konkret darum ob “Die Ehe noch im Trend ist oder bereits total altmodisch”.

Parallel dazu gab es eine kurze Nachhilfestunde im Konjunktiv I für diejenigen, die dieses spannende Thema letzte Stunde verpasst haben.

Wir haben gemerkt, dass uns so eine mündliche Prüfung ziemlich nervös machen kann – deshalb haben wir uns ein paar Strategien überlegt, wie wir damit umgehen können. a) Die unortodoxe: ein kleines Bierchen vor der Prüfung trinken 😉 und b) uns in diesem Fall gegenseitig zu helfen, z.B. indem wir kurz das Wort übernehmen, wenn wir merken, dass ein Mitschüler nicht weiterkommt und ihm damit eine kleine Pause verschaffen. Dann müssen wir ihm aber auch das Wort wieder aktiv übergeben – das nicht vergessen.

Ich denke Strategie b)  ist die bessere!

Außerdem ging es nach der Pause um das Thema “Ehe auf Zeit” und wir haben gelernt, dass es das im Iran bereits gibt. Dort kann man offensichtlich eine Ehe für eine halbe Stunde oder auch für 99 Jahre eingehen … sehr merkwürdig!

Hier das Video dazu:  https://www.youtube.com/watch?v=iF2TkCgQm6k

“Wer sich nicht trennen will, der kann zu einer Verlängerung der Ehe aktiv ja sagen”

“Wem das lebenslange Eheleben nicht gefällt, der könnte mit der Ehe auf Zeit glücklich werden”.

Diese neue Grammatik (nämlich generalisierende Relativpronomen) brachte uns auf ein ganz anderes Thema, das der Sprichwörter. Denn dort findet man diese Struktur sehr oft!

“Wer anderen eine Grube gräbt,  fällt selbst hinein!”

Zu einem anderen Sprichwort: “Wer A sagt, muss auch B sagen” meinte Bertolt Brecht übrigens folgendes:

In diesem Sinne bis nächsten Dienstag – ich hoffe dann wieder auf volle Besetzung 😉 !

Ach ja, und noch ein Sprichwort für Geschichtsbewusste:

 

10 thoughts on “Wer rastet, der rostet… die Stunde vom 15. Januar”

  1. Okay, danke für die Information, schade dass ich nicht kommen konnte, ich hatte viel zu tun von die schule!!!:·(
    Bist Dienstag:·)

  2. Am Dienstag haben wir die mündliche Prüfung geübt und einige Strategien gelernt, die uns helfen können und auch haben wir die unterschiede zwischen den Verben enden, beenden, antworten, beantworten, merken, bemerken… gelernt. Ein Verb ist transitiv und anderes intransitiv, aber Beiden haben die gleiche Bedeutung.

    1. Das ist eigentlich ein spannendes Thema – die nicht trennbaren Präfixe…
      kennt jemand die Bedeutung von “ver” in “versprechen”, “verschreiben”, “verformen”?

      Oder die von “ent” in “entwerten”, “entwaffnen” oder “entkorken”?

        1. Genau! Und die von “ent” bedeutet soviel wie “wegnehmen”: die Waffen, den Korken, den Wert der Fahrkarte (eine Fahrkarte entwerten).

  3. Die letzte Stunde haben wir viel gesprochen, was ich persönlich bevorzuge. Weil die schriftliche Aufgabe wir auch von zu Hause schaffen können. Neben des Hauptthemas das befasst uns, haben wir auch über der selben Prüfung gesprochen als ich einige Zweifels darüber hatte. Wir haben zusammengefasst dass das Rhytmus des deutschen Kurses vielleicht zu schnell war und wir waren einverstanden damit dass wir es möglicherweise in 6 Jahren studieren wollten, statt 5 Jahren wie soll es man machen. Na ja, damit können wir aber nichts machen. Nur Glückwunsch für dieses Blog Marianne! Ich bewundere deine Lust nach dieses neuen Abenteuer, um einen Blog machen zu wissen! Viel Spass!

    1. Klar, die Idee vom “semipresencial” ist natürlich die: im Unterricht sprechen und die Grammatik und das Schreiben zu Hause… aber immer funktioniert das nicht, weil man zu Hause manchmal die Zeit nicht zu finden glaubt oder wirklich nicht findet – das ist das Risiko an den semipresencials…. die in jeder anderen Hinsicht, meiner Meinung nach, nur einen Vorteil darstellen.

      Und danke für’s Lob… tatsächlich motivieren mich die neuen Möglichkeiten des Unterrichtens mithilfe des Internets sehr. Allerdings, wenn ich mitten in so einem Fortbildungskurs stecke und die Aufgaben zu kompliziert sind und die Zeit knapp ist, geht es mir ähnlich wie euch mit meinen Online-Aufgaben ;).

  4. Am Dienstag haben wir über Liebe und Ehen gesprochen, um die mündliche Prüfung vorzubereiten. Persönlicherweise habe ich Angst vor der mündliche Prüfung, als ich sehr schüchtern und nervös bin.
    Danach haben wir die Unterschied zwischen “be-” und “” Verben, die diesselbe Bedeutung haben, aber nicht das Verbobjekt; und manche “Wer…..” Sprichwörter gelernt, wie zum Beispiel “Wer nicht zu Unterricht kommt, den besteht nicht die Prüfung.
    Auch haben wir eine kurze Nachricht über Ehen im Iran. Gott sei dank, dass wir in der Europäische Gemeinschaft wohnen, wo Religion und Geistiger wenig mächtiger als früher sind.

  5. Schücheren sind wohl die meisten von uns – zumal in so einer Situation wie der mündlichen Prüfung in einer Sprache, die nicht unsere eigene ist.

    Es gibt dazu noch ein deutscehs Sprichwort, aber ohne “wer” am Anfang. Es heißt so: “Übung macht den Meister” und gilt, glaube ich, auch für mündliche Deutschprüfungen.

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