Von indirekter Rede und alternativen Familienmodellen

Unsere Stunde vom 5. November

Nach einem langen Wochenende – Freitag war ja Allerheiligen – hatten wir wieder Unterricht in einem neuen Raum, denn unser eigener Raum hat immer noch keinen funktionierenden Computer.

Dabei habe ich festgestellt, dass mein Zettel an der Tür mit dem Hinweis auf den neuen Raum in Zeiten des Whatsapps – den unser Kurs hat natürlich Whatsapp- vollkommen altmodisch und unnötig ist. Der erste Schüler, der den Raum gefunden hat, informiert einfach die anderen über Whatsapp, so einfach ist das.

Der Unterricht begann und erst einmal ging es darum, passende deutsche Formulierungen für Ausdrücke wie

No sabía qué hacer oder pasar un tiempo con alguien oder el tiempo pasa rápido oder Ella me parece ser alemana zu finden. 

Das war ganz interessant, oder?

Danach kam der Hammer.… die indirekte Rede und der Konjunktiv I im Deutschen – eins der schönsten Themen im 5. Kurs, was meint ihr??

Aber wie wir gesehen haben, wird nicht alles so heiß gegessen, wie es gekocht wird, denn der Konjunktiv I wird nur noch in einigen wenigen seiner Formen wirklich verwendet, meist ersetzen wir ihn durch den Konjunktiv II – und den kennt ihr ja schon gut!

Nach so viel neuer und auf den ersten Blick komplizierter Grammatik, ging es wieder ums Sprechen. Und da wir das Examen am Ende des Kurses vorbereiten möchten, bestand die Aufgabe darin, zu unserem Lektionshema “Familien und Beziehungen” ein Gespräch zu zweit oder zu dritt zu führen.

Dabei ging es

a) darum, unsere Erfahrungen zu diesem Thema auszutauschen – mit Hilfe entsprechender Formulierungen wie “Meine Erfahrung hat mit gezeigt, dass…” und anderer.

und

b) eine Diskussion über das Thema zu führen. Damit uns die Ideen für so eine Diskussion nicht ausgehen, gibt es immer ein paar Sätze, über die wir diskutieren können wie etwa: “Paare, die Kinder haben möchten, sollten vorher heiraten” – je polemischer diese Sätze sind, desto besser für unsere Diskussion.

Und als wir gerade so richtig schön am Diskustieren waren, zeigte uns die Uhr, dass es Zeit war nach Hause zu gehen – schade eigentlich, oder ?

6 thoughts on “Von indirekter Rede und alternativen Familienmodellen”

  1. Es sieht so aus, als ob ich viele interessante Aktivitäten verloren habe! Und ja, du bist recht Marianne, indirekte Rede ist der Hammer, weil es ein bisschen kompliziert zu verstehen und benutzen ist.
    Um ehrlich zu sein, jetzt habe ich Schwierigkeiten um die Grammatik zu verstehen. Deshalb sollte ich ein bisschen mehr mit der Grammatik arbeiten.
    Unsere Whatsapp Gruppe ist fantastich, weil ich da Hilfe finden kann. Danke!

  2. Wenn ich ehrlich bin, muss ich sagen, dass ich den neuen Raum fand, weil ich jemand da sah. Ich finde trotzdem den WhatsApp Gruppe sehr nützlich!

    Die Hammer! Was für ein Metapher! Ich persönlich konnte es nicht besser beschreiben.

    1. In jedem Fall war mein Zettel an der Tür wohl nicht sehr nützlich ;).

      Und ja, “Das ist der Hammer!” ist ein wirklich guter Ausdruck!!

  3. Ich habe sehr interessant die passende deustche Formulierungen für Ausdrücke gefunden, die wir im letzte Dienstag gearbeiten haben. Wäre eine gute Idee diese Activität über die Ausdrücke von unserer Schriften widerholen.

  4. In Bezug auf die indirekte Rede, finde ich das Thema sehr kompliziert. Hier sagt Mann, wenn etwas sehr schwierig ist, “Es ist eine harte Nuss”. Glücklicherweise ist die indirekte Rede nur in Nachrichten oder Presstexten verwendet!.
    Die Whatsapp Gruppe es scheint mir sehr praktisch, wenn wir miteinander kommunizieren wollen oder fragen über das Unterricht stellen. Auch für die Klassensprecherin es ist eine gute und schnell Methode um der Mitschülern zu informieren

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