Er, der mein bester Freund sein soll, will alles verstanden haben, was aber gar nicht stimmt

 

Im Titel steht alles, was man braucht, um zu wissen, worum es in der Stunde vom 28. November ging, nämlich um:

  • wollen und sollen als Modalverben im subjektiven Gebrauch
  • um die Relativsätze (die “normalen” und die generalisierenden)
  • darum, mit Hilfe von Relativsätzen Wörter zu definieren (was ist Massentierhaltung zum Beispiel…)

Es war insgesamt eine sehr grammatikalische Stunde und wir haben vielleicht ein bisschen weniger dikutiert als sonst.

Am Ende haben wir den Unterschied gesehen zwischen Eier legenden Hühnern und gegrillten Hähnchen, aber das war es diesmal auch schon.

Von Ernährungspyramiden, Frutariern und Feinkost

 

Endlich ein neues Thema: die Ernährung!

Wir hatten ja auch schon genug von den ganzen komlizierten Beziehungskisten: Patchworkfamilie, Doppelverdienerfamilie, Fernbeziehungen, bikulturellen Beziehungne, Kernfamilien und was es da alles noch so gab.

Jetzt also Ernährung… Kohlenhydrate, Fettleibigkeit, Feinkostbäckerei, Aufschnitt und Rohkost – ein wirklich ergiebiges Thema!

Schon beim Sammeln von Wortschatz in Kleingruppen am Anfang der Stunde merkten wir, wie viele verschiedene Themen hier auf uns warten.

Dann stellten wir uns im Kurs Fragen zu verschiedenen Aspekten der Ernährung:

Essen Sie Fertiggerichte?
Hast du irgendeine Lebensmittelallergie? Vielleicht auf Trockenfrüchte?
Bist du Veganer?
Gehst du auf den Wochenmarkt?

Wir lernten eine ganze Menge über die Essensgewohnheiten unserer Mitschüler, merkten aber, dass wir zum Teil gar nicht wissen, wie die andere Person mit Vornamen heißt…..

Wir lasen zu dritt Texte über die verschiedenen Ernährunstypen: Veganer, Frutarier, Flexitarier, Fleischesser und Vegetarier (zum Nachlesen auf Seite 104 und 105 im Kursbuch).

Danach erzählten wir uns, was wir in den Texten erfahren haben und versuchten zu dritt, einen gemeinsamen Essensplan für ein schöones Wochenende in den Pyrenäen aufzustellen.

Dabei kamen ganz interessante Vorschläge raus (allerdings wurden wir auch auf die Gefahr des Alkohols in Form von Wodka oder Rum aufmerksam gemacht)! In jedem Fall wurde klar, dass die meisten Gruppen zu viel Essen mitnehmen und am letzten Abend wahrscheinlich ein Resteessen organisieren müssen….auf das Thema Essensreste und was man mit ihnen (nicht) machen sollte, kommen wir im Laufe der Lektion 8 noch einmal zurück.

Und ganz zum Ende des Stunde ging es….. noch einmal ums Essen, denn am 19. Dezember (Donnerstag) veranstaltet die Schule ein gemeinsames Weihnachtsessen, zu dem natürlich auch unser Kurs herzlich eingeladen ist!! Es gilt noch zu entscheiden, ob wir in dieser Woche die Tage Dienstag und Donnerstag tauschen, also Dienstag online-Unterricht machen und Donnerstag dann Unterricht und Weihnachtsfeier oder ob wir einfach am Donnerstag extra kommen und eben nur feiern.

Das herauszufinden ist jetzt Aufgabe unserer Klassensprecherin!

 

12. November: Von Sprichwörtern, Fernbeziehungen und Bikulturellem

Wir haben unseren alten Klassenraum wieder!

Um Punkt 18.30 Uhr waren wir nur zu siebt, und so etwas macht dem Lehrer ja immer etwas Sorgen, aber zum Glück füllte sich der Raum allmählich und am Ende der Stunde waren es dann immerhin 16 Schüler.

Zunächst ging es um eine kurze Präsentation von deutschen Sprichwörtern:

Wer anderen eine Grube gräbt, fällt selbst hinein.
Wer zu spät kommt, den bestraft das Leben.

 

Es gibt eine historische Anekdote zum zweiten Sprichwort, wer sich dafür interessiert, kann den Link anklicken. (Auch das war jetzt ein generalisierender Relativsatz: wer = alle die)

Grammatisch gesehen handelt es sich bei diesen Sätzen um generalisierende Relativsätze….. dabei sind doch auch schon die “normalen” Relativsätze ein kompliziertes Thema, das wir sicher auch noch einmal wiederholen müssen.

Außerdem haben wir uns über unsere Beziehung zum Deutschen und unseren Zusammenleben im Unterricht unterhalten – in Gruppen zu viert zunächst. Dabei kommen immer sehr interessante Aspekte zu Tage. Ziel dieser “Gruppentutoria” soll natürlich ein besseres Lernen und ein besserer Unterricht sein.

Wir haben festgestellt, dass viele Leute tatsächlich gerne Grammatik machen – schade, dass im Examen am Kursende die Grammatik keinen eigenen Raum hat. Aber wie ihr richtig gesagt habt: Auch wenn wir einen guten Text schreiben oder etwas sagen wollen, brauchen wir natürlich grammatisch korrekte Sätze.

Nach einem Puzzle zu den deutschen Sprichwörtern haben wir eine Pause eingelegt. Wie immer ein bisschen zu spät für die Cafeteria unten – dafür entschuldige ich mich ;). Aber auch im Flur vor dem Raum kann man sich ganz gut unterhalten, oder?

Nach der Pause ging es um so wichtige Themen wie Fernbeziehungen und bikulturelle Beziehungen – wir haben uns zu zweit über unsere Erfahrungen zu diesen Themen ausgetauscht und dann noch Texte aus dem Kursbuch darüber gelesen. Im Anschluss daran haben wir einandern von den Texten berichtet.

Ich denke, insgesamt war es eine recht interessante und effektive Stunde, was meint ihr?

Von indirekter Rede und alternativen Familienmodellen

Unsere Stunde vom 5. November

Nach einem langen Wochenende – Freitag war ja Allerheiligen – hatten wir wieder Unterricht in einem neuen Raum, denn unser eigener Raum hat immer noch keinen funktionierenden Computer.

Dabei habe ich festgestellt, dass mein Zettel an der Tür mit dem Hinweis auf den neuen Raum in Zeiten des Whatsapps – den unser Kurs hat natürlich Whatsapp- vollkommen altmodisch und unnötig ist. Der erste Schüler, der den Raum gefunden hat, informiert einfach die anderen über Whatsapp, so einfach ist das.

Der Unterricht begann und erst einmal ging es darum, passende deutsche Formulierungen für Ausdrücke wie

No sabía qué hacer oder pasar un tiempo con alguien oder el tiempo pasa rápido oder Ella me parece ser alemana zu finden. 

Das war ganz interessant, oder?

Danach kam der Hammer.… die indirekte Rede und der Konjunktiv I im Deutschen – eins der schönsten Themen im 5. Kurs, was meint ihr??

Aber wie wir gesehen haben, wird nicht alles so heiß gegessen, wie es gekocht wird, denn der Konjunktiv I wird nur noch in einigen wenigen seiner Formen wirklich verwendet, meist ersetzen wir ihn durch den Konjunktiv II – und den kennt ihr ja schon gut!

Nach so viel neuer und auf den ersten Blick komplizierter Grammatik, ging es wieder ums Sprechen. Und da wir das Examen am Ende des Kurses vorbereiten möchten, bestand die Aufgabe darin, zu unserem Lektionshema “Familien und Beziehungen” ein Gespräch zu zweit oder zu dritt zu führen.

Dabei ging es

a) darum, unsere Erfahrungen zu diesem Thema auszutauschen – mit Hilfe entsprechender Formulierungen wie “Meine Erfahrung hat mit gezeigt, dass…” und anderer.

und

b) eine Diskussion über das Thema zu führen. Damit uns die Ideen für so eine Diskussion nicht ausgehen, gibt es immer ein paar Sätze, über die wir diskutieren können wie etwa: “Paare, die Kinder haben möchten, sollten vorher heiraten” – je polemischer diese Sätze sind, desto besser für unsere Diskussion.

Und als wir gerade so richtig schön am Diskustieren waren, zeigte uns die Uhr, dass es Zeit war nach Hause zu gehen – schade eigentlich, oder ?

Willkommen im Blogg des 5. Kurses

Unser Kurs ist ja bekanntlich “semipresencial”… ich finde gerade keine passende deutsche Übersetzung für diesen Begriff.

Deshalb dieser Blogg – er soll eine Art Tagebuch über unseren Unterricht sein, in dem ihr nachlesen könnt, was wir am Dienstag alles gemacht haben und machen, was uns beschäftigt und über welche interessanten, lustigen oder auch nachdenklichen Dinge wir im Unterricht geredet haben.

Es kann ein Platz sein, in dem wir uns – auch wenn wir uns donnerstags nicht sehen- austauschen können.